IOsatellite
Dieser Artikel ist gültig ab Version 2.23
IOsatellite: Das Cloud-Relais der Alamos GmbH
Der IOsatellite ist ein Cloud-Relais, welches direkt durch die Alamos GmbH vertrieben wird.
Dieses Relais benötigt via Netzwerk nur Zugriff auf das Internet und kann somit auch dezentral an beliebigen Orten eingesetzt werden.
Varianten
Größe “L”:
Ausgänge: 10 Relais, 10 Digitale Ausgänge
Eingänge: 10 Analoge Eingänge
Größe “XL”:
Ausgänge: 16 Relais, 22 Digitale Ausgänge
Eingänge: 16 Analoge Eingänge
Technische Spezifikationen zu den Varianten sind auf der Unterseite Hardware zu finden
Installation und Betrieb
Der IOsatellite benötigt einen Netzwerkanschluss mit Internet. Hierbei findet die Kommunikation über unseren Connect Server über das MQTT Protokoll statt. Informationen bezüglich Firewall finden Sie hier.
Status LEDs
Informationen zu den Status LEDs des IOsatellite sind auf der Unterseite Hardware zu finden
Status Webseite
Ab Firmware Version 1.106 erhält der IOsatellite eine einfache Status-Webseite. Alle verfügbaren Werte sind dort direkt beschrieben.
Aufgrund der eingeschränkten Rechenleistung und Netzwerkfähigkeiten des Bausteins, diese Webseite bitte nicht exzessiv, bspw. mit Monitoring Tools im Sekundentakt abfragen.
IOsatellite zu FE2 hinzufügen
Nach Kauf des IOsatellites werden die IOsatellites automatisch Ihrem FE2-System hinzugefügt. Hierzu genügt ein Neustart. Sie finden Ihre IOsatellites direkt im Bereich “Gebäudesteuerung” in der Administration. Dort müssen Sie dann die einzelnen Relais (ausgehend) aktivieren und den IOSatellite einer Organisation zuweisen, sofern Sie ihn nicht im Admin-Benutzer benutzen möchten.
Weitere Informationen finden Sie im FE2-Handbuch: Gebäudesteuerung
Ausgänge nutzen
Die Ausgänge werden wir bei den anderen Netzwerkrelais entweder über Fahrzeuge oder direkt über den Alarmablauf gesteuert.
Auf Eingänge reagieren
Wie Sie beim Schalten eines Einganges einen Alarm auslösen können, finden Sie im Bereich der Alarmeingänge.
Ausfallsicherheit durch Redundanz ab Firmware Version 1.106
Ab Firmware-Version 1.106 nutzt der IOsatellite für die MQTT-Verbindungen den Alamos Primär- und Fallback-Broker. Der Ausfall eines Brokers stört den Weiterbetrieb des Relais daher nicht mehr.
Hierfür müssen jedoch unbedingt die notwendigen Firewall-Einstellungen konfiguriert werden, siehe Firewall und Ports im Abschnitt IOsatellite
Verbindungslimits der Broker prüfen (Rate Limits)
Zum Schutz der Plattform begrenzen die Alamos-Broker mqc1 und mqc0 die Anzahl der Verbindungen je IP-Adresse. Wird ein Limit überschritten, verwirft der Broker neue MQTT-Verbindungen ohne Fehlermeldung. Der IOsatellite kann dann keine Verbindung aufbauen, obwohl die Plattform erreichbar ist. Auf der Status-Webseite des IOsatellite wird der betroffene Broker als disconnected angezeigt.
Ob Ihre IP-Adresse gerade gedrosselt wird, können Sie selbst prüfen. Öffnen Sie dazu im Browser eines Rechners, der über denselben Internetanschluss wie der IOsatellite ins Internet geht, die Statusseiten beider Broker:
Die Seite zeigt je Verbindungsart, wie viel Prozent des Limits Ihre IP-Adresse gerade ausschöpft. Werte nahe am Limit werden orange, überschrittene Limits rot hervorgehoben. Für den IOsatellite sind die Zeilen MQTT relevant; die Zeile Web und App (WebSocket) betrifft den IOsatellite nicht.
Offene Verbindungen: Anzahl der Verbindungen, die gleichzeitig bestehen.
Neue Verbindungen: Verbindungsaufbauten innerhalb eines kurzen Zeitfensters.
Die Seite zeigt nur den aktuellen Moment, der Server hält die Zähler etwa zwei Minuten vor. Rufen Sie die Seite daher auf, während das Verbindungsproblem besteht. Ein Problem, das bereits vorbei ist, wird nicht mehr angezeigt.
Die Werte gelten für die öffentliche IP-Adresse, die der Broker sieht. Teilen sich mehrere Geräte oder ein ganzer Standort einen Internetanschluss, werden deren Verbindungen gemeinsam gezählt. Wird Ihre IP-Adresse deshalb regelmäßig gedrosselt, können Sie über das ALAMOS Support-Portal ein höheres Limit anfragen. Geben Sie dabei die auf der Statusseite angezeigte IP-Adresse an.
Abfrage per API (JSON)
Für eine maschinelle Abfrage, z. B. aus FE2 heraus, steht dieselbe Prüfung als JSON zur Verfügung. Dazu .json an die Adresse anhängen:
Beispielantwort:
{
"status": "ok",
"message": "Für diese IP-Adresse gilt derzeit keine Drosselung.",
"url": "https://mqc1.alamos-gmbh.bayern/rate-limit-status"
}Feld | Bedeutung |
|---|---|
|
|
| Beschreibung des Zustands im Klartext. Die Sprache (Deutsch oder Englisch) richtet sich nach dem HTTP-Header |
| Adresse der Statusseite mit den Einzelwerten |
Die API bitte nur bei Bedarf abfragen, z. B. auf Knopfdruck bei der Fehlersuche. Keine periodische oder automatische Abfrage, etwa durch Monitoring-Tools, da jede Abfrage die Broker belastet.
Fehlerbehebung
Sollte der IOsatellite nicht mehr wie gewohnt reagieren oder sich im Zustand “ERROR” befinden (z.B. in bestimmten Fällen nach Verlust der Internetverbindung), so bietet es sich an, das Gerät inklusive Netzwerkverbindung zunächst neu zu starten. Dazu den IOsatellite stromlos schalten und das Netzwerkkabel ziehen. Nach einer Wartezeit von circa 10 Sekunden den Strom wieder einschalten. Nach weiteren 10 Sekunden Wartezeit das Netzwerkkabel ebenfalls wieder einstecken. Der IOsatellite sollte nun wieder in einen fehlerfreien Zustand übergehen.
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