Sirenenüberwachung

Sirenenüberwachung

Auf dieser Seite erklären wir Ihnen die Funktionalität der TETRA Sirenenüberwachung innerhalb FE2

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Die Sirenenüberwachung in FE2 ist eine einfache Möglichkeit in einem bestimmten Gebiet schnell über alle Sirenen einen Überblick zu erhalten, in welchem Zustand diese sind und ob Probleme vorliegen.

Die neuen Sirenen, die über TETRA angesteuert werden, können ihren eigenen Zustand per TETRA-Status melden. FE2 kann diese Meldungen darstellen und beim Vorliegen von Störungen oder sonstigen Ereignissen bestimmte Personen oder Personenkreise darüber informieren.

Ebenfalls kann eine regelmäßige Überprüfung der Erreichbarkeit durchgeführt werden.

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen, dass eine Sirenenüberwachung mit FE2 durchgeführt werden kann, sind:

  • angeschlossenes TETRA Funkgerät, welches Statusmeldungen auswerten darf und die Meldungen der Sirenen empfängt

  • Kenntnis über den Standort und die ISSI der zu überwachenden Sirenen

regelmäßige Überprüfung der Erreichbarkeit

Die Überprüfung der Sirenen wird aktuell ausschließlich über https://alamos-support.atlassian.net/wiki/spaces/documentation/pages/219480327 unterstützt. Diese Überprüfung muss für den Eingang aktiviert werden.

FE2

Pflege

Für die Überwachung müssen nun alle Sirenen in FE2 über die Administration im System hinterlegt werden. Diese werden im Bereich “Einsatzmittel” erfasst und mit dem Typ “Sirene” versehen. Optional kann auch ein Standort hinterlegt werden, damit die Sirene auf einer Karte dargestellt werden kann.

regelmäßige Überprüfung der Erreichbarkeit

Wollen Sie die Überprüfung für die Sirene nutzen wollen, müssen Sie zunächst ein Intervall definieren. Ist hier kein Wert (Interall = 0) gesetzt wird die Sirene nicht geprüft. Beachten Sie dass für die Überprüfung weitere Einstellungen notwendig sind (siehe https://alamos-support.atlassian.net/wiki/spaces/documentation/pages/edit-v2/2873819143#regelm%C3%A4%C3%9Fige-%C3%9Cberpr%C3%BCfung-der-Erreichbarkeit2.36 ).

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Sobald alle relevanten Sirenen angelegt wurden, sind diese in der Einsatzmittelliste zu sehen. Die erste Spalte zeigt, wie auch bei Fahrzeugen, den aktuellen Status der Sirene mit einem Piktogramm an.

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Unterstützte Statusmeldungen

Folgende Statusmeldungen der Sirenen werden derzeit von FE2 unterstützt:

TETRA-Code

Status

Piktogramm

Generiert Störung

57344

Sirene Ausgelöst

🟢

nein

57345

Sirene Nicht Ausgelöst

🔴

nein

57346

Sirene besetzt und gespeichert

🟡

nein

57347

Sirene besetzt und abgelehnt

🔴

nein

57348

Sirene Bereit

️✔️

nein

57349

Sirene Fehlerzustand

ja

57350

Sirene temporär abgeschaltet

⛔️

ja

57351

Sirene Sabotage Alarm

🛠

ja

57352

Sirene Stromnetzfehler

🔌

ja

57353

Sirene Batteriefehler

🔋

ja

57354

Sirene Überhitzung

🔥

ja

57355

Sirene Sabotage Alarm OK

✔️

nein

57356

Sirene Stromnetz OK

✔️

nein

57357

Sirene Batterie OK

✔️

nein

57358

Sirene Überhitzung OK

✔️

nein

57359

Sirene Handdruckmelder

🔴

nein

 

Sirene nicht erreichbar

(gesetzt durch Erreichbarkeitsprüfung)

nein

Wenn Sie Statusmeldungen über Sirene24.de beziehen, sollten Sie die Bezeichnungen der Status entsprechend der Anleitung Statusfarben und Statusbezeichnungen anpassen anpassen. Die Bezeichnungen der Status in FE2 müssen identisch zu den Nachrichten der Ereignisse von Sirene24.de sein. Nur so können Statusmeldungen für Sirenen korrekt ausgewertet werden.

Anzeige auf der Karte

Sind die Sirenen mit einem Standort versehen worden, werden diese auf der Karte in FE2 angezeigt. Ist zusätzlich noch eine Reichweite definiert, wird dieser auch als Kreis dargestellt.

sirenen-karte.gif

Mit dieser Kartenansicht können sehr einfach alle Sirenen in einem Bereich auf Fehler oder auf erfolgreiche Auslösung kontrolliert werden.

Weiterhin können die Sirenen einer eigenen Gruppe im Status-Tableau hinzugefügt werden, um diese z. B. nach Gemeinden aufzuteilen. Siehe https://alamos-support.atlassian.net/wiki/spaces/documentation/pages/1738604625

image-20240112-085441.png

Benachrichtigung bei Störung

Wenn eine Sirene auf einen Störungs-Status wechselt (siehe obere Tabelle), so kann eine Benachrichtigung an gewünschte Personen ausgelöst werden. Hier kann im Adressbuch an der Person eine Benachrichtigung definiert werden.

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Hier können dann z. B. die betroffenen Kommandanten oder Wehrführer direkt eine Information erhalten oder z. B. zuständige Mitarbeiter der Gemeinde informiert werden, um eine Störungsbehebung durchzuführen.

 

Im Falle einer Störung legt die Sirene für sich selbst im System eine Störungsmeldung an, die wie die bereits vorhandenen Fahrzeugstörungen bearbeitet werden kann. Dadurch wird dokumentiert, wie viele Störungen bei einer Sirene bereits aufgelaufen sind und ob diese schon behoben ist.

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Automatisches Beheben von Störungen

An der Sirene kann eingestellt werden, ob Störungsmeldungen einer Sirene beim Eingehen bestimmter Statusmeldungen behoben werden sollen.

Folgende Status werden beim automatischen Beheben der Störungen beachtet:

  • Sirene Batterie OK

  • Sirene Überhitzung OK

  • Sirene Stromnetz OK

  • Sirene Sabotage Alarm OK

  • Sirene OK

Alarmierung und Status 2.37

Die Sirenen um mögliche CallOut-Alarmierungen erweitert. Hierbei können für jedes Warnmittel die Sub-Adresse dessen hinterlegt werden.

Sollte FE2 nicht nur Zugriff auf den TETRA-Status der Warnmittel, sondern auch auf die alarmierten Sub-Adressen via TETRA haben, so kann der Status des Warnmittels korrekt gesetzt werden. Anstatt lediglich im Status Ausgelöst zu sein, kann somit unter anderem die Sirene in den Status Ausgelöst Entwarnung gesetzt werden (falls die Sirene vorher eine CallOut-Alarmierung auf ihrer entsprechenden Sub-Adresse erhalten hat).

Zusätzlich zu den Sub-Adressen muss jeweils die GSSI hinterlegt werden, über welche die Sirene alarmiert wird.

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Sturmwarnleuchten 2.37

Auch Sturmwarnleuchten können in FE2 gepflegt werden. Hierbei wird als Typ Warnmittel und als Typ Sturmwarnleuchte gewählt.

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Die Kombination aus vorausgegangener CallOut-Alarmierung und dem Ausgelöst Status kann die Sturmwarnleuchte in den entsprechenden Warnmodus gesetzt werden.

Hierfür müssen die CallOuts für Entwarnung, Starkwindwarnung und Sturmwarnung hinterlegt werden und FE2 muss Zugriff auf die digitalen Alarmierungen erhalten.

Zusätzlich muss wie bei Sirenen für jede Sturmwarnleuchte die GSSI hinterlegt werden, auf welche die Sturmwarnleuchte alarmiert wird.